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Aprikosenplätzchen mit Erythritol

November wird nun angefangen ordentlich zu Backen. Ob jetzt mit den Kindern, mit einer Freundin oder alleine. Leider kaufen Leute immer noch den fertigen Plätzchenteig aus der Kühlung. Mag für einige ja leichter gehen, aber das hat mit dem Backen nicht mehr viel zu tun. Zum einen verliert es seinen Zauber und vor allem der Spaß. Das Mehl, Vanillezucker und die Butter. Also Backen, wenn dann wirklich mit den Zutaten und mit viel Spaß und Zeit. Dazu gute Musik und super Laune. Das muss sein oder wie seht ihr das?

Klar kann es sein das der fertige Teig aus der Kühlung auch schmeckt, jedoch sind in diesen Fertigteigen verschiedene Zusätze enthalten. Zusätze die komplett unnötig sind. Schaue dir einmal die Zutatenliste genauer an, meistens liest sich das wie folgt: Emulgatoren, Feuchtgehalte- und Antioxidationsmittel. Nur mal 3 von vielen Zusätzen. Und die Eier werden hier durch industrielle hergestelltes Vollei ersetzt. Vom Zucker wollen wir mal nicht reden, der dort in dem Teig haufenweise enthalten ist. Der kann auch durch Glukosesirup, Dextrose, Fruchtzucker oder Malzzucker enthalten sein, es gibt noch vieles weitere was enthalten sein kann. Bei Gewürzen wie Vanille aus der Schote werden zum Beispiel ersetzt durch pflanzliche oder gar künstliche Aromastoffe. Und vom Fett ist nicht etwa Butter enthalten, sondern es sind Ersatzfette wie Palmfett oder Pflanzenöle drinnen. Also nicht das, was wir erwarten und uns wünschen. Warum kaufen die Leute nun diesen Teig? Aus Bequemlichkeit oder Faulheit?

Selber gemachter Teig von Zuhause

Selber gemachter Teig ist zum einen günstiger, wenn man ihn selber macht. Man hat den Spaß dabei und wenn man überlegt der selber gemachte Mürbeteig kann man Luftdicht verpackt 2 Tage im Kühlschrank liegen lassen. Perfekt um einen Teig zu machen und auf 2 Tage zu Backen.

Wir haben es selber in der Hand was wir Backen und verwenden und am Ende essen. Klassisch kann man Butter oder Margarine für fast jeden Teig nehmen, bei einigen kann man auch Sonnenblumenöl verwenden. Für pikante Teige geht auch Olivenöl. Möchte man etwas Fett reduziert arbeiten, kann man auch fettreduzierte Varianten nehmen mit 30 bis 50 % weniger Fett? Oder man ersetzt einen Teil der Butter/ Margarine durch cremige oder Erdnussbutter mit Stückchen und Mandelmuss. Auch das geht ohne Probleme.

Es geht aber auch, dass man einen Teil von Backfett weglassen und dafür dann gemahlene Nüsse nehmen, diese sind auch Fettreich, enthalten jedoch viele lebenswichtige Fettsäuren, die unser Körper nicht selber herstellen kann, dazukommen noch Ballaststoffe, Vitamine und Mineralien. Man kann auch Fett sparen, wenn man auf fettreduzierte Sahne mit 7 und 19 % nehmen im Vergleich zur klassischen Schlagsahne. Fettarme Milch mit 1,5 % und fettarmer Joghurt mit 1,5 und 0,1 % Fett eignen sich perfekt zum Backen. Statt Mascarpone kann man Frischkäse nehmen mit maximal 20 % Fett. Oder wie Magerquark mit 10 % Fett.

Man kann auch Schokolade gegen herkömmlichen Backkakao austauschen. Schmeckt auch gut und verleiht dem ganzen den Geschmack. Kakao-Nibs sind eine alternative die zwar nicht kalorienfrei sind, aber dafür zuckerfrei sind im direkten Vergleich zu Schokolade. Bekommen tut man sie in Bioläden oder Gesundheitsabteilungen im Supermarkt. Damit kann man einen guten Teig herstellen und dann noch am Zucker arbeiten oder austauschen und schon steht dem Schlemmen nichts im Weg.

Dafür kommt noch ein Rezept für euch, leckere Aprikosenplätzchen.

Nährwerte pro Keks

1g Eiweiß, 5g Fett, 5g Kohlenhydrate- 3g davon anzurechnen, 0g Ballaststoffe, 50 kcal und 190 Kj

Zutaten für Aprikosenplätzchen

  • 60g getrocknete Aprikosen naturbelassen
  • 125g Butter
  • 140g Erythritol (Zuckerersatzstoff)
  • 1 Ei
  • 150g Weizenmehl
  • ½ Teelöffel Backpulver
  • 1 Teelöffel Zimt
  • 30g gemahlene ungesalzene Pistazien
  • Wenig braunen Zucker

Zubereitung

• Die Aprikosen sehr fein hacken oder in einer Mühle klein reiben.
• Butter muss Zimmerwarm sein mit 110g Erythritol und das Ei gut verrühren
• Backpulver, Mehl und Zimt vermischen und darunter rühren und alles zu einem Teig verarbeiten und dann die Aprikosen unterrühren.
• Den Teig zu einer Kugel formen, in Folie wickeln und 2 Stunden kaltstellen.
• Pistazien mahlen und den Rest von Erythritol vermischen.
• Backofen vorheizen auf 175° und Backblech mit Backpapier auslegen.
• Den Teig ausrollen und mit gewünschter Form ausstechen und auf das Backpapier legen.
• Etwas von der Pistazien Mischung drüber Streuen, eine kleine Prise vom braunen Zucker drüber und dann in den Backofen schieben.
• Für 10 bis 12 Minuten Backen, herausnehmen und auf dem Backpaper auskühlen lassen.

Moin ich bin Julia, eine echte Kieler Sprotte. Ich habe schon einige andere Blogs unter anderen Knuddelstoffel.de. Von daher kennen mich bestimm schon einige. Auf diesen Blog möchte ich alles Schreiben, was mir Essen, Backen, Kochen und genießen zu tun hat. Freue mich natürlich über jeden Leser! Viel Spaß auf meinen Blog.

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