Bettdecken aus Mais: wenn die leckere Frucht nicht im Kochtopf, sondern im Schlafzimmer landet

Dass Mais gut schmeckt ist hinlänglich bekannt und auch hartnäckige Gemüse-Verweigerer mögen oft die die köstlichen Körnchen in sonnigem Gelb. Wer Mais bisher als süßes Gemüse verzehrt hat, sei gleich zu Anfang belehrt: die Pflanzen sind weder Gemüse noch Obst, sondern streng genommen eine Art von Getreide. Manche von euch haben vielleicht schon einmal Maismehl oder Maisgrieß im Supermarkt gesehen oder sogar selbst verwendet, letzteres beispielsweise als Grundlage für schmackhafte Polenta.

Aber nicht nur im Kochtopf und einem bunten Salat ist Mais gut aufgehoben, neuerdings finden wir die Pflanze auch in unseren Betten. Es gibt immer mehr Textilien aus Mais, die hervorragende Eigenschaften für Bettwäsche mitbringen. Um sich in eine Bettdecke zu verwandeln, wird der Mais in einem komplexen chemischen Prozess verarbeitet, wobei die ganze Pflanze Verwendung findet und nicht nur unser Küchenmais. Daraus entsteht ein funktionaler Stoff, der anschmiegsam, pflegeleicht und luftdurchlässig ist. Die Maisfaser hat eine gekräuselte Struktur und kann dementsprechend perfekt als pflanzliche Alternative zu flauschigen Daunen verwendet werden (z.B. die Pure Maize Bettdecke gefunden bei Allergie2000). Maisfaser ist vegan und allergieneutral, also auch für sensible Menschen bedenkenlos verwendbar. Außerdem kann man das langlebige und verhältnismäßig unempfindliche Material bei bis zu sechzig Grad in der Maschine waschen. Mais ist also allergiefreundlich, praktisch und flauschig. Was will man mehr?

Verglichen mit anderen Getreidesorten hat Mais verhältnismäßig wenig Kalorien, dafür aber einen höheren Brennwert als viele Gemüse. Je nachdem, in welche Nahrungsmittelgruppe das Pflänzchen für euch persönlich gehört, könnt ihr dementsprechend eure Portionen angleichen. Fakt ist, dass Mais so wertvolle Elemente wie B-Vitamine, Beta-Carotin, Kalium und Magnesium enthält. Wie andere Vollkorn-Getreide steckt Mais außerdem voller gesunder Ballaststoffe, die zu einer funktionierenden Verdauung beitragen und außerdem das Sättigungsgefühl verlängern. Wer länger satt ist, muss nicht so bald wieder essen, weshalb Mais auch beim Abnehmen helfen kann.

Eine kollektive Diät täte uns auch aus ökologischen Gründen gut. Da trifft es sich fantastisch, dass Mais immer häufiger nachhaltig produziert wird. Als sehr schnell und mit verhältnismäßig wenig Aufwand wachsender Rohstoff ist Mais eine gute Alternative zu fossilen Ressourcen und anderen Pflanzen, die weniger unkompliziert gedeihen. Umweltbewusste Marken achten auf einen möglichst nachhaltigen Herstellungsprozess, weshalb es sich beim Aussuchen lohnt, hochwertige Qualität zu bevorzugen. Bei guter Verarbeitung habt ihr länger etwas von eurer Bettdecke aus Mais und könnt euch darauf verlassen, dass die Textilien auf Schadstoffe überprüft worden sind. Viele europäische Labels versehen ihre Mais-Bettwaren mit entsprechenden Siegeln. Wer sich für die Entlastung der Umwelt interessiert oder auf viele Chemikalien allergisch reagiert, kann sich über die genauen Kriterien dieser Prüfsiegel informieren und so genau nachvollziehen, was letztendlich im Bettchen landet.

Für Allergiker ist Mais auch in der Küche interessant, denn Mehl aus Mais enthält kein Gluten. Damit ist die Pflanze eine Alternative zu klassischen Getreidesorten wie Weizen, Dinkel, Roggen oder Hafer. Die meisten traditionell verwendeten Getreide enthalten mehr oder weniger große Mengen an dem Klebereiweiß, das von empfindlichen Menschen schlecht vertragen wird. Besonders an Mais ist, dass die Körner von Natur aus glutenfrei sind und nicht extra behandelt werden müssen. Wer also nach einem natürlichen Weg sucht, Gluten zu umgehen, kann in vielen Gerichten glutenhaltige Getreide durch Mais ersetzen.

Probiert es aus und erzählt mir, was euch überzeugt hat. Ich für meinen Teil werde Mais in der Küche und im Schlafzimmer einen festen Platz einräumen!

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