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Diabetes – senken mit Heilpflanzen?

Noch mal geht es heute um Diabetes und den Blutzuckerspiegel. Doch was passiert da in einen Körper und kann man den vielleicht natürlich senken? Es gibt immer wieder Mittel die das Versprechen, aber ich selbst würde diese nicht kaufen. Meistens bringen die nichts oder schaden den Körper irgendwann. Ich bin damit sehr vorsichtig und wende das auch nicht an, wenn mein Arzt nicht okay gibt. Doch Diabetes bedeutet nicht, dass man nicht mehr Leben und Genießen kann. Man muss nur aufpassen und sich immer wieder selbst Messen, damit die Werte unter Kontrolle bleiben.

Kleine Wissenskunde zu natürlichen Blutzuckersenkung

Blutzuckerwerte Der Zuckergehalt des Blutes
Diagnose Messung des Kapillarbluts
Einheit Milligramm pro Deziliter (mg/dl) oder Millimol pro Liter (mmol/l)
Normalwerte 60 bis 100 mg/dl Nüchtern
Lebensmittel Vollkornprodukte, Gemüse
Heilpflanze Efeukürbis, Hintonia, Goldrute

Ohne Zucker im Blut könnten wir nicht Leben. Die Natur hat es Glücklicherweise eingerichtet, dass unsere Körper Zucker selbst produziert. Wer nun komplett auf Zucker verzichtet in der Nahrung und Getränken, hat trotzdem Zucker in seinem Blut. Ein Gesunder Mensch hat einen Zuckergehalt von 100 Milligramm Zucker pro Deziliter Blutplasma.

Das Vorhandensein der roten Blutkörperchen ist der einzige Grund, warum die Natur uns einen Blutzuckerspiegel gegeben hat. Dass unser Blut rot ist, hängt mit den roten Blutkörperchen zusammen, die auch Erythrozyten genannt wird. Würde unser Blut jetzt keine Erythrozyten haben, wäre es eine klare Flüssigkeit. Die roten Blutkörperchen werden im Knochenmark gebildet. Einige Zellenorgane gehen beim Reifeprozes allerdings verloren. Deswegen sind Erythrozyten nicht in der Lage, irgendwas anders als reinen Zucker als Energiequelle zu verwerten.

Es muss immer Zucker im Blut schwimmen, sonst würden die Erythrozyten absterben. Daher kann der Körper selbst Zucker herstellen. Selbst wenn man über Wochen nur Quellwasser trinkt und nichts essen würde, könnte seine Blutzuckerspiegel bei mindestens 60 Milligramm pro Deziliter halten. Dieser Effekt bezeichnet man als Gluconeogenese. Man würde eine Hungerperiode überlegen, zwar mit schlechter Laune, schlapp aber ohne Körperliche Schäden, die bleiben würden.

Der Blutzuckergehalt wird in unterschiedlichen Zeitabständen beim gesunden Menschen gemessen. Bei einer Vorsorgeuntersuchung aber auch bei einen großen Gesundheitsscheck. Wenn man Diabetes hat und betroffen ist, wird die regelmäßige Messung des Blutzuckerwertes zur Therapie beibehalten

Blutzuckerwerte Tabelle

Normalwerte am Anfang beim Aufstehen 60 – 100
Blutzucker-Verwertungsstörung 100 – 125
Diabetes mellitus Ab 126

Diabetes also Zuckerkrankheit bezeichnet man eine Stoffwechselstörung, bei der die Zuckerwerte gefährlich hoch sind, dauerhaft. Verantwortlich für die Regulierung des Zuckergehaltes im Blut ist das Hormon Insulin, das in der Bauchspeicheldrüse produziert wird. Es bewirkt, dass jede Zelle des Körpers mit ausreichender Energie – das in Form vom Zucker – versorgt wird. Ist diese Versorgung aber jetzt gestört, spricht man von Diabetes.

Diabetiker sterben nicht an der Zuckerkrankheit selbst, sondern an den Folgeerkrankungen, die einen frühen Tod verantwortlich machen. Da sind Gefäßverschlüsse, dass man einen Schlaganfall oder Herzinfarkt bekommen kann. Diese können tödlich enden.

Gesunder Mensch Diabetiker gut eingestellt Diabetiker schlecht eingestellt

Blutzucker mg/dl

84 100 116 132 149 165 181 197 213 229
                   
5 5,5 6 6,5 7 7,5 8 8,5 9 9,5

Wie funktioniert nun die Messung des Blutzuckers?

Wie funktioniert nun die Messung des Blutzuckers?

Bei der Messung des Blutzuckers wird die Menge an Glukose in einen vorgegebenen definierten Blutvolumen gemessen. Als Einheit verwendet man Milligramm Glukose pro Deziliter Blut also mg/dl. Die Messung wird mit einem Blutstropfen vorgenommen. Dafür sticht man mit der Lanzette in die Fingerkuppe und gibt an diesem Blut das austritt den Teststreifen. Dieser ist in dem Blutzuckermessgerät eingesteckt und wird dann in meistens 5 Sekunden ausgewertet. Im Display wird dann der Blutzuckerwert angezeigt.

Diabetiker messen jetzt in der Regel 3-4 Mal am Tag und haben damit dann schon Routine. Wenn man nicht Diabetiker ist, kann man trotzdem ab und zu mal Messen, so erkennt man rechtzeitig, wenn die Werte immer erhöht sind. Damit kann man Schäden umgehen.

Tipps für richtiges Messen

  • Hände gründlich Waschen und gut abtrocknen, alternativ sind Alkohol Pads, wenn man unterwegs ist
  • Keine alten Teststreifen wenden, in der Regel sind die geöffneten Packungen 6 Monate haltbar
  • Für jedes Messen eine neue Lanzette verwenden
  • Fingerkuppe an der Seite anstechen, damit vermeidet man Schmerzen
  • Nur Blut nehmen was sofort fließt, kein Finger zusammendrücken.

Was passiert im Körper bei niedrige & Hohe Blutzuckerwerte

Bei Werten über 600 mg/dl spricht man medizinisch von einer diabetischen Hyperosmolarämie. Das bedeutet das Blut wird dicker und der osmotische Druck steigt an. In diesem Fall muss man sofort einen Arzt aufsuchen. Neben erhöhten Blutzuckerwerten kann eine Hyperosmolarämie auch andere Ursachen wie die Einnahme hoher Dosen Arzneien aus der Gruppe der Kortikosteroide, zu hoher Alkoholkonsum, Stress und Infektionen haben.

  • Viel mehr Harndrang
  • Durst ist hoch
  • Krämpfe in den Beinen
  • Schwäche
  • Verwirrtheit
  • Schüttelkrämpfe
  • Koma

Für den hohen Blutzuckerspiegel gibt es einige Hinweise, die sich früh zeigen. Man kann sich Kraftlos und schlapp fühlen, dazu große Müdigkeit und viel Schlafen macht sich breit. Man fühlt sich lustlos und deprimiert und hat viel Durst, mehr als sonst und immer einen trockenen Mund. Das sind Folgen eines zu hohen Blutzuckerspiegels. Die Haut fängt an zu jucken und Sehstörungen kommen dazu.

Aber viel mehr Wasserlassen und man kann an Gewicht verlieren, bekommt Krämpfe und Muskelschmerzen. Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen kommen dazu. Das Bewusstsein ist gestört und der Zustand kann Verwirrung hervorrufen. Und der hohe Blutzuckerspiegel kann bis zur Bewusstlosigkeit führen.

Woher kommt der hohe Blutzuckerspiegel?

Bei dem hohen Blutzuckerspiegel spielt meistens eine Insulinresistenz die entscheidende Rolle. Körperzellen sprechen weniger auf das Hormon Insulin an. Dann eine ungesunde Ernährung und zu wenig Bewegung sind noch Faktoren, die den hohen Blutzuckerspiegel begünstigen. Auch eine Schilddrüsenerkrankung kann zu einem hohen Blutzuckerspiegel führen.

Niedriger Blutzuckerspiegel ist eine Unterzuckerung Hypoglykämie und ist unter 60 Milligramm pro Deziliter Blut. In der Regel haben Diabetes Patienten einen hohen Blutzucker, aber es kann je nach Therapie zu einer Hypoglykämie kommen. Besonders häufig geschieht das bei Diabetikern das Insulin spritzen.

Eine akute Unterzuckerung kann die Ursachen haben, wie die Medikamenteneinnahme zu Freisetzung von Insulin, das Auslassen einer Mahlzeit, Verausgabung beim Sport oder wenn die Konzentration des Hormons nicht an einen veränderten Blutzuckerspiegel angepasst wird.

  • Starkes Herzklopfen
  • Starkes Schwitzen
  • Zittern
  • Schwäche
  • Hunger
  • Schwindel und Übelkeit

Die Blutzuckerwerte unter 40 mg/dl kommt es dann zur Müdigkeit, die Sprache wird undeutlich und es kann zu Bewusstseinsverlust kommen.

Natürliche Blutzuckersenkung mit Heilpflanzen?

Für die Senkung vom Blutzuckerspiegel kommt es auf unterschiedliche Faktoren an. Es gibt Heilpflanzen, die man nutzen kann und die nicht jeden bekannt sind. Chemische Sachen stehen auf der obersten Liste, Alternativen mit natürlichem Ursprung werden vernachlässigt.

Die Extrakte des Efeukürbis erhöhen die Insulinausschüttung und können den Blutzucker senken. In einer Studie aus der Uni Bangalore in Indien hatte ergeben, wenn man die tägliche Einnahme von einem Gramm eines wässrigen Extraktes den Nüchternblutzucker nach 90 Tagen um 16% gesenkt hatte.

Guarkernmehl aus dem Samen der indischen Guarbohne verzögert die Aufnahme von Kohlenhydraten im Darm und verhindert damit den stärkenden ansteigenden Blutzuckerwert nach dem Essen. Es besteht zu 60% aus Ballaststoffen und zeichnet sich durch ein hohen Wasserbindungsvermögen aus. Die Guar quillt im Magen-Darm-Trakt mit Flüssigkeit auf, und durch den Effekt verzögert sich die Magenentleerung. Aber bitte das nur machen, wenn der Arzt ein Okay gibt und nie, wenn man einen Magenbypass usw. hat.

Beides soll bewirken, dass die Glukose nur langsam ins Blut abgegeben wird. Der Übertritt des Nahrungszuckers wird verlangsamt, als ob man die Mahlzeit über den ganzen Tag verteilt essen würde.

Die Ringe Hintonie stammt von einem Strauche aus Südamerika ab. Sie erhöht die Empfindlichkeit der Zellreptoren für Insulin. Der Nüchternblutzucker wird durch Hontonia gesenkt. Durch eine Einnahme von 2 mm des wässrigen Extraktes, der 3x täglich getrunken wurde, konnte der Nüchternblutzucker nach 12 Monaten um 21% gesenkt werden.

Anmerkung: ich übernehme keine Haftung oder Verantwortung. Das sind alles nur Ratschläge, die man mit seinem Arzt besprechen sollte. Bitte nicht einfach Medikamente nehmen und ausprobieren.

Moin ich bin Julia, eine echte Kieler Sprotte. Ich habe schon einige andere Blogs unter anderen Knuddelstoffel.de. Von daher kennen mich bestimm schon einige. Auf diesen Blog möchte ich alles Schreiben, was mir Essen, Backen, Kochen und genießen zu tun hat. Freue mich natürlich über jeden Leser! Viel Spaß auf meinen Blog.

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