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Gemüsereste verwerten + Gemüsepaste

Leider hat man immer Gemüsereste, die anfallen! Oft braucht man nicht alle Möhren oder die Zwiebeln oder den Sellerie. Es bleibt auch mal etwas Lauch oder Petersilie über und die Welken dann im Kühlschrank vor sich hin bis man sie wegwirft. Nehmen Platz weg oder man vergisst sie dann noch bis sie Schimmeln.

Man kann aus diesen Resten eine gute und leckere Alternative machen und braucht dann keine Tütensuppen mehr. Wäre das nicht eine gute Lösung? Mit wenigen Handgriffen und einfachen Mitteln verwandelt man das Gemüse was über ist in eine leckere Instant-Suppe.

Jedoch gibt es Unterschiede zu fertigen Suppen:

  • Keine künstlichen Aromen
  • Keine Konservierungsstoffe
  • Keine Geschmacksverstärker

Man muss sie trocken in einen Schraubglas füllen, und man kann sie dann gut aufbewahren ohne dass sie Energie verbrauchen oder Platz im Kühlschrank wegnehmen. Und sie ist griffbereit, wenn es mal schnell gehen muss. Eine gesunde 5 Minuten Suppe.

Küchenreste Trockensuppe

Das wird benötigt für die Zubereitung

  • 3 Gläser mit Twist-off Deckel
  • Aufkleber und einen Stift
  • Backblech
  • Schneidebrett
  • Messer
  • Buchstaben-Nudeln
  • Reste von Zwiebeln, Lauch, Karotten, Sellerie, Petersilie, Schnittlauch, Ingwer, Pilze usw.

Egal was wann anfällt, immer dann Verarbeiten, wenn die Reste zur Verfügung stehen. Damit vermeidet man das Wegwerfen.

Los geht es!

  • Schreibt auf die Aufkleber auf was sich im Glas befindet und bereitet die Gläser damit vor. TIPP: Schönschrift machen dann kann man so ein Glas auch verschenken!
  • Gemüse wie immer Putzen und dann in kleine Scheiben schneiden. Es gehen aber auch Würfel oder feine Stifte. Am besten sind Würfel.
  • Zum Trocknen auf das Backblech legen, am besten Backpapier drunter legen.
  • Stelle das dann an einen warmen Ort. Im Sommer sollte man das in die Sonne an die frische Luft stellen. Wenn man das öfters macht kann man einen Dörrautomaten nutzen. Oder im Backofen bei 40 Grad und leicht geöffnete Backofentür.
  • Ab und zu wenden!
  • Wenn die Reste nun getrocknet sind kann man sie in die Gläser verteilen.
  • Immer wieder auffüllen, wenn man was trocknet.

Es ist fast identisch zu den fertigen Suppen in der Tüte bis auf die Gewürze, die man aber noch zugeben kann. Dafür einfach Wasser aufkochen, die gewünschte Menge dazugeben und bei mittlerer Hitze köcheln lassen, würzen und fertig. Man kann aber auch Gemüse verarbeiten was man eigentlich wegwirft. Also Strünke, Blätter und Grün von Kohlrabi, Radieschen, Möhren und viele andere Sachen. Diese sind aromatisch und bekömmlich und verhelfen der Suppe zu einen intensiven Geschmack.

Tipps, die man beachten sollte/kann

  • In jede Gemüse sollte man etwas getrocknete Maggikraut und Sellerie geben. Damit bekommt die Suppe den typischen Geschmack.
  • Keine Kartoffeln verwenden, diese bekommen beim Trocknen eine neue Schale und ist damit solaninhaltig.
  • Für die Suppen kann man getrocknete Erbsen und Buchstabennudeln nehmen. Längere Kochzeit auch den Reis. In einem Glas sollte nur die Menge von 2 Suppen enthalten sein, sonst setzen die schweren Zutaten sich unten ab.
  • Gewürze erst beim Kochen dazugeben. Im Glas würde sich das Gewürz am Boden absetzen.

Weitere Ideen für Gemüsereste

Es gibt noch andere Ideen was man mit Gemüseresten machen kann, wie eine Brühe. Damit muss man keine mehr kaufen und weiß was drinnen ist. Und das Ganze ist nicht schwer, aber man vermeidet damit Lebensmittelverschwendung. Für die Brühe kannst du auch die ganzen Gemüseabschnitte nehmen, die anfallen. Dazu gehören auch die Stängel von der Petersilie usw. Du kannst die Abschnitte und Reste in einen Gefrierbeutel geben und einfrieren. Und dann Brühe machen, wenn man Zeit hat dafür.

Die Brühe eignet sich für alle Gerichte, wo man Brühe für nimmt. Suppe, Salat, Eintopf und Suppe usw.

Tauglich sind folgende Gemüsesorten

  • Lauch
  • Möhren wie Enden, Schalen und die Reste die da sind
  • Zwiebeln der Wurzelansatz und auch die Schalen
  • Sellerie Schale, Reste und der Strunk
  • Petersilienwurzel der Rest, Schalen und die Enden
  • Petersilienstängel und Reste
  • Pastinaken Schale, Reste und Enden
  • Tomaten das innere aber nicht den Stielansatz
  • Erbsenhülsen und Reste
  • Grüne Bohnen und Enden
  • Hokkaidokürbis die Schale
  • Fenchel und das grün

Was man nicht so nehmen sollte

  • Kohlgemüse
  • Rote Bete wegen der Farbe
  • Paprika außer man mag den intensiven Geschmack
  • Spargel
  • Nichts was nicht mehr gut ist, Schimmelt oder matschig ist

Zubereitung

  • Alles in ein Topf geben und alles mit Wasser gut bedecken. Aufkochen und dann 30 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen.
  • Sieb nehmen und ein sauberes Mulltuch reingeben und dann die Brühe durchsieben. Die Gemüsereste kann man nun wegtun.
  • Brühe auskühlen lassen und dann in kleine Portionen abfüllen, es gehen auch Eiswürfelbehälter. Die gibt es auch größer von der Menge her.

Gemüsebrühe als Paste

Das Rezept reicht in der Regel für 6 Gläser a 200 ml. Das kann jeder aber selbst entscheiden wie er das möchte. Dafür am besten frisches Gemüse nehmen und in die Gläser sauber abfüllen. Der Rand muss immer sauber sein bevor man den Deckel drauf schraubt.

Zutaten

  • Gläser
  • Aufkleber und ein Stift
  • 1 Knollensellerie
  • 2 Stangen Staudensellerie
  • 5 Möhren
  • 1 Stange Porree
  • 2 rote Zwiebeln
  • 1 Bund Petersilie
  • 2 Petersilienwurzeln
  • 1 Bund Liebstöckel
  • 1 Bund Schnittlauch
  • 1 Packung Kresse
  • I Stück Ingwer
  • 1 Fenchel
  • 1 EL Senfkörner
  • 1 TL Wacholder
  • Salz

Zubereitung

  • Das Gemüse waschen, putzen und schneiden in grobe Würfel.
  • Abwiegen, Notieren und dann mit dem Pürierstab pürieren. Notfalls in kleinen Portionen pürieren.
  • In eine Schüssel umfüllen.
  • Nun das Salz abwiegen. Pro 100 g nehme ich 9 g Salz. Bei 1kg Gemüse nehme ich dann 90 g Salz. Man kann auch mehr nehmen je nach Wunsch.
  • Salz mit dem Gemüsebrei vermischen.
  • In nicht zu großen Mengen noch einmal pürieren
  • Die Gläser in Wasser abkochen für 15 Minuten. Zum Abtropfen auf ein sauberes Tuch stellen.
  • Die Paste in die Gläser füllen. An den sauberen Rand achten.
  • Etikett drauf machen und vorher beschriften.
  • Die Paste im Kühlschrank aufbewahren. Bis 3 Monate haltbar.

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Moin ich bin Julia, eine echte Kieler Sprotte. Ich habe schon einige andere Blogs unter anderen Knuddelstoffel.de. Von daher kennen mich bestimm schon einige. Auf diesen Blog möchte ich alles Schreiben, was mir Essen, Backen, Kochen und genießen zu tun hat. Freue mich natürlich über jeden Leser! Viel Spaß auf meinen Blog.

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