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Diabetes Blutzuckermessger,  Gesundheit

Gesundheit – Diabetes Blutzuckermessgerät

Krankheiten sind nicht schön. Egal welche und wenn man Diabetiker ist, wird das ganze Leben auf den Kopf gestellt. Auf einmal ist die Diagnose da und man muss damit umgehen lernen. Man wird meistens zu einen Diabetologen überwiesen der noch einmal Gründliche Untersuchungen macht und einen dann erklärt was los ist und auf einen zukommt. Wichtig ist, tief Durchatmen und nicht durchdrehen.

Es gibt für Diabetes Typ 2 verschiedene Behandlungsmöglichkeiten. Ich möchte auf das Messgerät usw. eingehen, was auf einen Zukommt und was die Krankenkassen wirklich übernehmen. Denn leider werden hier unterschiede gemacht.

Ich übernehme keine Haftung für Richtigkeit. Bei Fragen bitte an den Arzt oder die Krankenkasse sich wenden.

Bild von Steve Buissinne auf Pixabay

Der erste und wichtigste Punkt

Man sollte eine Diabetes Schulung machen. Dort wird einen alles wichtige erklärt. Woher die Krankheit kommt, was vielleicht ein Auslöser war. Wie man mit dem Essen und Trinken umgeht. Worauf man achten muss und wo man sich Einschränken muss. Auch bekommt man hier gezeigt wie man mit einem Blutzuckermessgerät umgeht und wie man das Dokumentiert. Wie man die Medikamente einnehmen muss oder wenn man Insulin braucht, wie man da drauf eingeht.

Dann muss man seine Ernährung umstellen und die Bewegungen. Das ist meistens das A und O was ein wichtiger Punkt ist, mit Bewegung und dann wohl auch Abnahme kann man vieles Gewinnen. Die Schulung ist auch dafür da, dass man BE = Broteinheiten berechnet und oft bekommt man auch vom Arzt eine Liste mit Einheiten, die man Spritzen muss, wenn es Insulin ist.

Sehr oft bekommt man dort auch ein Blutzuckermessgerät, was kostenlos ist. Wenn man da keines bekommt gibt es die Möglichkeit diese in der Apotheke zu bekommen, auch oft kostenlos oder man wendet sich an die Hersteller. Die Geräte sind sehr oft kostenlos und haben 10 Teststreifen und Nadeln zum Ausprobieren. Die kosten bekommen die Firmen durch die Teststreifen wieder rein. Da sind wir auch beim eigentlichen Thema, die Teststreifen.

Bild von Peter Stanic auf Pixabay

Die Blutzuckerteststreifen sind sehr teuer

Die Teststreifen sind nicht ganz günstig meistens um die 26 bis 40 Euro je nach Gerät. Und nun gibt es eine gesetzliche Bestimmung, dass man diese nur noch verordnet bekommt vom Arzt, wenn man mit Insulin behandelt wird. Es gibt natürlich Ausnahmesituationen, in denen man vom Arzt die Teststreifen auch ohne Insulin verordnet bekommt. Erstattung der Teststreifen kann in einigen Situationen auch ohne Insulin erfolgen:

  • Anzeichen akuten Erkrankungen mit Fieber, Erkäkltungssymptomen oder Magen-und-Darm Problemen wo der Zuckerstoffwechsel instabil wird. Wenn man jetzt eine Operation hatte oder Kortison Behandlung hat.
  • Wenn es mehr Hinweise gibt auf Über- oder Unterzuckerungen oder wenn die Wahrnehmung für Unterzuckerungen gestört ist. Diese kann durch Medikamente vorkommen, die zu einer stärkeren Insulin Freisetzung führt.
  • Wenn der Blutzuckerwert oder auch die Langzeitwerte deutlich außerhalb des angestrebten Zielbereichs liegt.
  • Wenn der Arzt das erste Mal ein Medikament verordnet, das die Insulin Freisetzung verstärkt, oder wenn der Arzt ein Wechsel anordnet.
  • Wenn es zu einer instabilen Stoffwechsellage kommen könnte. Wenn man nun eine Flugreise macht in eine andere Zeitzone.
  • Wenn Typ-2-Diabetes beim Arzt erstmals festgestellt wurde.

Unberührt davon bleiben Frauen in der Schwangerschaft verschont bei denen Gestationsdiabetes auftritt. Jedoch lässt sich nicht Pauschal sagen wie viele Teststreifen ein Diabetiker ohne Insulin erstattet bekommt. Das hängt auch von der Situation des Patienten und der Einschätzung vom Arzt ab. So kann pro Behandlungssituation bis zu 50 Teststreifen verordnet werden. Sind weitere Schwierigkeiten, bleibt eine Instabile Stoffwechsellage bestehen und erfordert es eine Therapieänderung, können neue Teststreifen verordnet werden. Das muss man aber mit dem Arzt besprechen.

Bild von Peter Stanic auf Pixabay

Typ-2- oder Typ-1 mit Insulinpflicht

Sobald man jetzt Insulin Pflichtig ist bekommt man vom Arzt oder den Diabetologen die Teststreifen verschrieben und die kosten werden von der Krankenkasse übernommen. Es kann nur sein das man eine Zuzahlung hat, wenn man nicht befreit ist. Der Arzt entscheidet wie viele Teststreifen man verschrieben bekommt, die Krankenkasse darf dem Arzt da nichts vorschreiben. Es kommt eben auf die medizinische Notwendigkeit an. Es ist unterschiedlich das man zwischen 400 und 600 Streifen in einem Quartal verschrieben bekommt. Die meisten Diabetiker messen 4 bis 6 Mal am Tag und mal geht auch was schief.

Leider kommt es nun auch vor das Krankenkassen die Teststreifen für bestimmte Geräte nicht bezahlen wollen, weil diese zu teuer sind. Da sollten Sie schon nachfragen, gerade wenn sie das Gerät gekauft haben. Notfalls muss die Krankenkasse auch ein anderes Blutzuckergerät neu kaufen für Teststreifen, die sie bezahlen.

Verschrieben werden dann auch die Lanzetten zum Blutzuckermessen. Natürlich das Insulin was man Spritzen muss und dafür die Insulinnadeln. Die kleinen Alkoholtupfer muss man selbst bezahlen, aber die bekommt man schon für 2 Euro Online gekauft.

Bild von Steve Buissinne auf Pixabay

Ich rate jeden aber auch das man sich genau bei der Krankenkasse informiert oder sich ein Blutzuckermessgerät verschreiben lässt. Das wird über die Apotheke dann gemacht, dass diese das der Krankenkasse senden und nach Genehmigung das passende Gerät liefern, wo auch die Streifen bezahlt werden. Ich selbst habe 2 Geräte, eines ist immer in Reserve damit ich mir keine Sorgen machen muss, wenn eines Mal kaputt geht.

Redet mit eurem Arzte drüber und lasst euch auch von der Krankenkasse alles Nötige an Informationen zukommen. Damit seid ihr gut abgesichert und auf der sicheren Seite.

Moin ich bin Julia, eine echte Kieler Sprotte. Ich habe schon einige andere Blogs unter anderen Knuddelstoffel.de. Von daher kennen mich bestimm schon einige. Auf diesen Blog möchte ich alles Schreiben, was mir Essen, Backen, Kochen und genießen zu tun hat. Freue mich natürlich über jeden Leser! Viel Spaß auf meinen Blog.

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