Hilfsmittel – Wie kann ich die bekommen?

Heute möchte ich auf das Thema Hilfsmittel eingehen. Leider kann das jeden treffen und dann ist man Überfordert. Denn zum einen Mann ist in einer Situation, die nicht einfach ist und dann weiß man auch nicht wie man das macht, das man Hilfe bekommt. Hier möchte ich Hilfestellungen geben, damit man nicht aufgibt oder umherirrt.

Anmerkung: Das ist kein Rechtsicherheitstipp oder ich übernehme keine Haftung für jemand. Das dient nur als Tipp, wie man alles angehen kann. Was man draus macht, liegt bei jeden selbst!

Die ersten Schritte, wenn ich Hilfe brauche

Der erste Schritt wird der Arzt sein. Mit diesen muss man alles besprechen und durchsprechen, welche Hilfsmittel man braucht die einen unterstützen können. Der Arzt kann dann eine Verordnung schreiben, auf der genau das Hilfsmittel steht. Sollte man etwas bestimmtes brauchen, wie mit einer höheren Gewichtszulassung, muss das genau auf dem Rezept vermerkt sein. Damit geht man dann zum Fachhändler – Sanitätshaus und gibt dort das Rezept ab. Zusammen wird man dann das passende raussuchen oder bestellen, wenn das nicht auf Lager ist. Das Sanitätshaus übernimmt dann alles weitere. Von der Beantragung des Hilfsmittels bis zur Kostenübernahme und dann wird das Hilfsmittel geliefert.

Es kann jedoch von Krankenkasse zur Krankenkasse unterschiedlich sein mit der Bearbeitung. Einige sagen das 3 Wochen eingeplant werden muss, aber ich selbst habe nach 18 Tage selbst bei der Krankenkasse immer wieder angerufen und Druck gemacht. Ich brauche den Rollstuhl und da können die sich nicht Stunden zeit nehmen. Also sollte man dann ruhig immer wieder Nachfragen und sagen das es eilt. Das geht mit der Bearbeitung auch schneller, wenn die das wollen. Daher mein Tipp, frage immer wieder nach und mache klar, dass es eilig ist. Jedoch kann es sein das die Krankenkasse ein Gutachten vom Medizinischen Dienst für ihre Entscheidung haben wollen. Dann verlängert sich die Frist auf 5 Wochen.

Für die Hilfsmittel hat die Krankenkasse unterschiedliche Leistungsbringer unter Vertrag, welche das sind kann man in der Krankenkasse nachfragen.

Kosten für die Hilfsmittel und muss ich mich beteiligen

Hat man jetzt die Kostenzusage für das Hilfsmittel, erfolgt die Versorgung des Hilfsmittels durch das Sanitätshaus wo man das Rezept abgegeben hat. Diese haben einen Leistungsvertrag mit der Krankenkasse und in der Genehmigung steht auch der Preis, der übernommen wird. Es fällt ein Eigenanteil, an den man übernehmen muss. Das beträgt in der Regel zehn Prozent der kosten, jedoch mindestens 5 Euro und höchstens 10 Euro. Es können aber auch zusätzliche Kosten anfallen, wenn man ein besonderes Modell haben möchte, dann muss man die Differenz übernehmen.

Wenn man Befreit ist muss man hier keine Zuzahlung machen, nur die, wenn man etwas extra haben möchte.

Antrag abgelehnt, was nun?

Wurde der Antrag abgelehnt, unbedingt Wiederspruch einlegen innerhalb von 4 Wochen. Nicht warten, sondern sich gegen den Bescheid wehren und wenn das wieder abgelehnt wird, eine Klage einreichen. Man muss sich nichts gefallen lassen.

Was gehört zu Hilfsmittel

Zu die Hilfsmittel gehören unter anderen Hörgeräten, Bandagen, Kompressionsstrümpfe, Rollator, Rollstuhl, Krankenbett, aber auch Hilfe, um auf WC zu kommen- Es gibt natürlich noch andere Hilfsmittel, da berät der Arzt einen und dann kann man mit dem Rezept zum Sanitätshaus, Apotheke usw. gehen. Man muss natürlich bestimmte Voraussetzungen haben, damit man diesen Verschrieben bekommt. Aber gerade für Menschen die Krank sind und vielleicht nicht mehr allein sich bewegen können sind diese Mittel eine Hilfreiche Sache.

Für einige Hilfsmittel kommt dann das Sanitätshaus und nimmt Maße oder das Gewicht auf, je nachdem was man braucht. Es soll dann das richtige sein, damit man Sicher, damit Handtieren kann. Für einige Hilfsmittel braucht man auch eine Einweisung und Erklärung, aber das wird dann übernommen vom Fachhandel.

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