Kokosblütenzucker – gesund?

Vor ein paar Tagen habe ich über Aspartam geschrieben und dass es nicht wirklich gesund ist. Nun habe ich noch ein weiteres Thema was nicht uninteressant ist. Kokosblütenzucker und ist der wirklich so gesund wie alle das sagen und behaupten? Ich durfte vor einigen Monaten den schon mal Kennenlernen und fand den so in Ordnung, doch in Ordnung reicht nicht. Ich möchte wissen ob der gesund bzw. gesünder ist als Haushaltszucker. Kokosblütenzucker ist dafür bekannt, dass es den Blutzuckerspiegel nur langsam ansteigen lässt. Perfekt für Diabetiker.

Was ist eigentlich Kokosblütenzucker?

Kokosblütenzucker ist einer der neuen Stars unter den niedrig glykämischen Süßungsmitteln, die es auf den Markt gibt. Es bietet für alle die gesundheitlichen Probleme haben, unter anderen Diabetes, Übergewicht, Krebs, Herzerkrankungen und auch Galleinsteine eine Alternative zu den anderen Süßungsmitteln. Aber wie wird dieser Hergestellt und welche Vorteile hat dieser Kokosblütenzucker? Wie schmeckt er und wie wird er verwendet? Ich versuche das mit im Artikel zu erklären. Wie man sich am ende entscheidet und ob man diesen dann für sich nutzt, das muss man selbst entscheiden.

Kokosblütenzucker wird aus dem Nektar der Kokospalme hergestellt. Schneidet man nun die Blütenknospe der Kokospalme ab, tritt dort ein Saft aus, den man auch Kokosnektar bezeichnet. Dieser Nektar wird in einen Behälter aufgefangen und meistens aufgekocht. Man kann die auch bei niedriger Temperatur in einem Vakuum-Dampfkocher bearbeiten, damit Kokosblütenkristalle entstehen. Eine Kokospale kann locker über 70 Jahre Nektar bringen.

Es gibt nicht viele Hersteller die Kokosprodukte wirklich nachhaltig und ökologisch produzieren. Man sollte schon sich erkundigen ob das bei den Kokosblütenzuckerproduzenten ob das dort der Fall ist. Man sollte dafür auch ein paar Cent mehr ausgeben. Diese Kokosplantagen schonen den Regenwald vor einer Abholzung. Plantagen, die nicht nachhaltig arbeiten, denen ist das egal und bauen meistens auf dem Boden, der früher ein Regenwald war. Ein weiter wichtiger Punkt ist aber auch das für die Herstellung vom Kokosblütenzucker die Kokospalmen nicht gefällt werden. Dieses ist nicht notwendig und es müssen auch nicht immer neue Pflanzen gepflanzt werden. Das bedarf nur etwas Pflege der Pflanzen, müssen aber nicht gefällt werden.

Aber der Transport ist nicht so umweltschonend für uns Menschen. Der Kokosblütenzucker stammt aus Ostasien und wenn der bis nach Deutschland transportiert wird, ist das ein weiter weg und geht zu Lasten der Umwelt. Da sollte man abwägen, ob man dann wirklich Kokosblütenzucker kaufen sollte.

Ist Kokosblütenzucker Gesund oder ungesund?

Fakt ist das Kokosblütenzucker ist eine Alternative für Diabetiker. Sie lässt den Blutzuckerspiegel langsam ansteigen, dass man das merkt, wenn man nach dem Verzehr Messen tut. Damit hat der Körper es leichter und der Körper verstoffwechselt weniger Insulin und damit hat man auch weniger Heißhungerattacken. Kokosblütenzucker hat weniger glykämischen Wert der nicht nur sich positiv für Diabetiker und Insulinresistenz reduziert. Konsum mit hohen glykämischen Lebensmittel sogar ein Risiko für Brustkrebserkrankungen ist. Es gibt aber auch Studien, die sagen das es dadurch ein erhöhtes Darmkrebsrisiko und Gallenblasenerkrankungen gibt.

Jedoch sind es nicht weniger Kalorien als zu dem weißen Haushaltszucker. 100g Kokosblütenzucker hat 384 Kalorien und weißer Haushaltszucker hat 400 Kalorien pro 100g. Also nicht deutlich weniger, dass man nun da was einsparen könnte.

Kohlenhydrate sind auch nicht deutlich weniger, 100g in Kokosblütenzucker sind 90g und im weißen Zucker sind 100g. Ja vorsichtig sollte man sein mit dem Versprechen, das in Kokosblütenzucker Vitamine und Mineralien enthalten sein sollten. Man sagt das Kokosblütenzucker reich an Kalium, Magnesium, Eisen, Zink, Schwefel und Kupfer ist. Mineralstoffe und Spurenelemente sollen enthalten sein. Die einen sagen es ist eine gesunde Alternative zum weißen Zucker, andere sagen es ist nicht gesund. Um nun eine Antwort zu geben die richtig wäre, müsste ich alles Studieren und auch erforschen.

Nutzen von Kokosblütenzucker

Kokosblütenzucker sollte man 1:1 nutzen wie braunen Zucker. Der Geschmack ist nun nicht wie man sich das vorstellt nach Kokos, sondern nach einen kräftigen karamellieren Geschmack. Wenn man nun Kokosblütenzucker kauft, sollte man drauf achten das man auf die Reinheit achten. Es gibt leider auch Produkte, die mit Zucker gestreckt werden. Schaue auf die Inhaltsstoffe und drauf das der Kokosblütenzucker aus kontrolliertem Anbau kommen.

Verwende aber nun das Kokosblütenzucker nicht fürs Backen. Es klumpt und löst sich nicht so auf und übernimmt nicht die Funktion wie weißer Zucker. Beim Kochen löst sich Kokosblütenzucker nur langsam auf, das muss man gut bedenken, wenn man damit arbeitet. Sonst für Dessert, Tee und Kaffee und Smoothies ist der Kokosblütenzucker gut geeignet.

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