Saisonkalender Gemüse/ Obst Dezember

Gemüse und Obst sind so lecker und gesund. Doch vieles wird aus anderen Ländern eingeflogen, damit man immer alles zur Verfügung hat. Natürlich ist das ein Luxus und ich lüge, wenn ich sagen würde ich esse jetzt keine Paprika. Aber man sollte versuchen das Einzukaufen, was die Saison hergibt oder was man eingelagert hat. Damit würde man auch der Umwelt und der Natur was Gutes tun.

Vorteil auch das Saisonale Produkte reif geerntet werden und haben keine langen Transportwege hinter sich. Ich liste euch die Saisonprodukte auf für Obst- und Gemüse und die Kräuter und Salate. Einfach das was man gerne mag.

Für Dezember findet man deutlich weniger Obst und Gemüse als im Sommer, es gibt eben nicht viele Produkte, die den Winter und die tiefen Temperaturen vertragen. Einiges sollte schnell gegessen werden, da es nicht lange haltbar ist und dann eher die Blätter welk werden.

Besonders beliebt ist Grünkohl, der erst geschmacklich super wird, wenn er frostige Temperaturen hatte. Er wird dann schnell mit Kartoffeln und Mettwürstchen gemacht und bei vielen beliebt und vor allem gesund.

Gesundes Obst im Dezember

Esskastanien – Sie sind im Gegensatz zu anderen Nussarten sehr fettarm. Geröstet schmecken sie so süß, weil durch die hohen Temperaturen die Stärke in Zucker umwandelt. Rohe Maronen können jedoch zu Mehl gemahlen werden, das Mehl ist glutenfrei und eignet sich sehr gut für Menschen mit Glutenallergie.

Haselnüsse – sind in Gegensatz zu Erdnüssen und Mandeln im botanischen Sinne echte Nüsse. Sie bestehen zwar aus über 50 % aus Fett, sie machen dennoch nicht dick. Diese Fette sind gesund und werden vom Körper zur Bildung von Zellmembranen und Hormonen gebraucht.

Walnüsse – können Herz und Kreislauf stärken. Sie enthalten große Mengen Omega-3-Fettsäuren, die Gefäße elastischer machen und dem Herzrhythmus und Blutdruck positiv beeinflussen. Am besten dann die Walnüsse roh essen, die Omega-3-Fettsäuren sind hitzeempfindlich.

Gemüse im Dezember

Champignons – diese bestehen zu 90 % aus Wasser und mit nur 16 kcal und 0,3 Gramm Fett in 100 Gramm sind das perfekte Diätlebensmittel, wenn man nicht gleich die Sahne dazu nimmt.

Chicorée – wachsen zugedeckt im Dunkeln auf und damit wird auch die Photosynthese und die Grünfärbung der Blätter verhindert. So behält der Chicorée seine weiße Farbe und bleibt mild. Der Bitter Geschmack entsteht erst während der Lagerung bei Tageslicht.

Grünkohl – sollte erst nach dem ersten Frost geerntet werden. Erst dann wandelt sich nämlich die Stärke in Zucker und der Grünkohl bekommt seinen typischen süßlich-herben Geschmack. Er hat vom Wintergemüse den höchsten Vitamin C-, Folsäure und Betakarotin-Gehalt.

Lauch/ Porree – ist auch der Spargel vom armen Mannes vom Namen her. Wohl wegen seinem milden Geschmack und den hohen Vitamingehalt. Früher kannte man Lauch nur als Teil einer Suppengrün-Mischung. Nun wird er aber auch so für die Küche verwendet für pikante Kuchenauflage oder zu süß-saurem Fleisch ein Genuss.

Rosenkohl – ist ein Wintergemüse und schmeckt erst nach den ersten Fröstchen am besten. Wie auch andere grüne Gemüsesorten ist er reich mit Vitaminen. Er enthält besonders viel Folsäure und außerdem ein bestimmtes B-Vitamin, das bei der Zellerneuerung und Blutbildung eine wichtige Rolle spielt.

Schwarzwurzeln – schneidet man diese tritt Milchsaft aus. Diese Flüssigkeit wird in Verbindung mit Luft zu einer unansehnlichen braunen Flüssigkeit. Damit man das verhindern kann, sollte man die Stücke in Wasser mit Mehl legen. Damit die helle Farbe beim Kochen erhalten bleibt, sollte man beim Kochen ins Wasser etwas Mehl rein Rühren.

Steckrüben – sind die Chamäleons unter dem Gemüse. Sie sind selbst eher ohne Geschmack, haben aber eine gute Eigenschaft, den Geschmack des Lebensmittels anzunehmen, mit dem sie zusammengekocht werden. Und auch nach einiger Zeit mit Gurken eingelegt, schmecken sie nach gewisser Zeit nach diesen.

Salat

Feldsalat – wurde lange nachgesagt das es ein Unkraut wäre. Bis sein charakteristischer, nussartiger Geschmack entdeckt wurde und die Salatpflanze kultiviert wurde. Leider fault er sehr schnell und sollte daher so frisch wie möglich gegessen werden.

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