Schwerbehindertenausweiß

Ich selbst kannte den Schwerbehindertenausweis nur von meiner Oma, die „Behinderungen“ hatte und daher diesen Ausweiß hatte.  Das irgendwann das Thema einmal wichtig ist, für andere aber auch für mich hätte ich nicht gedacht. Aber es bedeutet nicht, nur weil man einen hat oder braucht, dass man auch behindert ist. Es sind Handicaps, die einen dazu berechtigen, diesen zu Beantragen. Für mich ist er von Vorteil, wenn ich unterwegs bin das ich im Bus und Bahn einen Platz finde. Dort gibt es ja extra Sitzplätze, die ausgeschildert sind.

Ich möchte drauf eingehen wer ein Anrecht auf diesen Ausweiß hat, und wozu er auch nützlich ist. Und vor allem wie man diesen Beantragt.

Fragen beantwortet dazu auch der Arzt und die Zuständige Behörde in der jeweiligen Stadt. Die findet man schnell mit Google raus. Es gibt Tausende von Fragen. Ich versuche auf die Wichtigsten einzugehen und diese so gut ich kann zu Erklären. Ich übernehme keine Haftung und keine Verantwortung, wenn ich was falsch erklärt habe oder die Gesetze sich verändert haben.

Durch den Besitz vom Schwerbehindertenausweiß bekommt man einige Sonderrechte, sofern man das Merkzeichen im Ausweiß hat, das nennt man auch sogenannte Nachteilsausgleiche. Das können steuerliche Vergünstigungen, freie Fahrten im öffentlichen Nahverkehr sein usw.

Der Grad der Behinderung, was sagt er aus

Anspruch auf einen Schwerbehindertenausweiß haben Menschen mit einem Grad der Behinderung ab 50 auch GdB50 genannt. Hat man einen Grad der Behinderung ab 20, bekommt man einen Feststellungsbescheid. Liegt der festgestellte Grad der Behinderung unter 20, gibt es weder Ausweiß noch eine Bescheinigung.

Der Grad einer Behinderung dient als Maß für die Schwere der körperlichen, geistigen oder seelischen Einschränkungen und deren Auswirkungen in den Bereichen des Lebens. Er besagt aber nichts über die Leistungsfähigkeit am Arbeitsplatz und ist unabhängig von ausgeübtem oder angestrebtem Beruf.

Wann einen Antrag stellen?

Der beste Zeitpunkt für eine Antragsstellung ist dann, wenn feststeht das man mit einer dauerhaften Behinderung, Einschränkung, Schädigung oder Erkrankung konfrontiert wird. Man kann sich den Antrag in der Behörde abholen oder man ruft dort an und bittet um die Zusendung vom Antragsformular. Ab und zu wird das auch online angeboten, dass man dieses Downloaden kann oder online Ausfüllen und abschicken. Das ist von Stadt zu Stadt unterschiedlich.

Den Antrag dann Ausfüllen und an den besten noch ärztlichen Berichten und Bescheinigungen dazulegen. Man sollte aber auch der Behörde die Zustimmung geben das sie bei den angegebenen Ärzten sich Unterlagen anfordern können. Reicht der Platz im Antrag nicht aus, einfach ein Blatt dazunehmen und das beschriften zu welchem Punkt es gehört. Das dann Abschicken und die Ärzte und Krankenhäuser werden kontaktiert und fordern alles an, was für das Gutachten wichtig ist. Mit diesen Dokumenten wird dann ein Gutachten erstellt.

Tipp: Bitte die betreffenden Ärzte Informieren das man einen Antrag auf Schwerbehindertenausweiß gestellt hat. Die Ärzte können so eine bessere Stellungnahme nehmen, wenn sie angeschrieben werden.

Tipp: Ärzte und Kliniken, die man Besucht hat, sollten von der Schweigepflicht entbunden werden, damit die Einsicht in die Krankenunterlagen genommen werden kann.

Dokumentiere und kopiere dir auch den Antrag für deine Unterlagen.

Was ist eine Behinderung?

Ein wichtiges Thema damit man erfährt das es nicht immer die Behinderung mit dem Gehen oder Geistig zusammenhängt. Es ist viel mehr was in die Behinderung für den Ausweiß mit reingeht.

„Menschen sind behindert, wenn ihre körperliche Funktion, geistige Fähigkeit oder seelische Gesundheit mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als 6 Monate von dem für das Lebensalter Typischen Zustand abweichen und daher ihre Teilhabe am Leben in der Gesellschaft beeinträchtigt ist. Sie sind von Behinderung bedroht, wenn die Beeinträchtigung zu erwarten ist.“

Es sind nicht nur sichtbare Behinderungen die relevant sind. Auch die unsichtbaren Behinderungen, etwa eine schwere chronische Erkrankung, einer Seelischen oder psychischen Erkrankung kann man einen Grad der Behinderung feststellen.

Chronische Erkrankungen, an die man leidet, können zu den Grad der Behinderung mit einfließen:

  • Schlaganfall
  • Asthma
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Rheuma
  • Diabetes
  • Multiple Sklerose
  • Schmerzhafte Rückenleiden
  • Krebserkrankungen

Wenn man einen Schwerbehindertenausweis mit einem Grad von 50 und mehr hat, die auch durch schwere chronische Erkrankungen kommen kann, hat man auch einen Anspruch auf Nachteilsausgleich wie kürzere Arbeitszeiten und zusätzliche Urlaubstage. Doch was ist schwer chronisch krank?

Schwer chronisch krank ist man, wenn man mindestens einmal im Quartal wegen derselben Erkrankung auf Ärztliche Behandlung angewiesen ist, und einen Pflegegrad oder eine Schwerbehinderung hat oder sich in dauerhafte Behandlung befindet. Da sich sonst diese Erkrankung verschlimmern würde. Die Möglichkeit der Anerkennung als Behinderung geht auf ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs zurück (Aktenzeichen C-337/11) vom Jahr 2013 zurück und soll Betroffene vor Diskriminierung wegen dem Gesundheitszustand schützen.

Jeder Antrag wird im Einzelnen entschieden und geprüft. Fällt die Entscheidung positiv bekommt man einen Feststellungsbescheid und dann einen Ausweiß. Der Bescheid wird auch ausgestellt, wenn der Gbd. weniger als 50 beträgt.

Psychische und Seelische Erkrankung

Diese Erkrankung ist nicht zu sehen und leider machen sich viele auch darüber lustig. Sie sind nicht auf dem ersten Blick zu erkennen wie eine Stoffwechselerkrankungen und Diabetes, Tumorerkrankung oder Herz Erkrankungen. Aber es ist eben auch eine Krankheit und sie ist immer mehr auf den Vormarsch. Das trägt auch dazu bei das man Erwerbsminderungsrente bekommt, wenn die Erkrankung zu schlimm ist und man nicht mehr Arbeiten gehen kann. Nicht jede Erkrankung zieht eine Behinderung mit sich. Doch es kann die Betroffene Person sehr belasten und eine Auswirkung haben auf den Alltag und die Arbeit. Motivation, Leistungs- und Kommunikationsfähigkeiten und Sozialverhalten können damit stark eingeschränkt werden.

Für die Beurteilung der Schwere wird der Grad der Behinderung herangezogen. Grundlage für die GdB ist die Versorgungs-Medizinverordnung. Eine Liste aller Erkrankungen und Einschränkungen mit Anhaltspunkten, welche GdB für welche Einschränkung geltend sind. Es sind aber nur Anhaltspunkte, wenn es nun mehrere Beeinträchtigungen gibt, wird ein Gesamt-GdB ermittelt damit.

Es sind in der Versorgungsmedizin-Verordnung unter anderes Nervensystem und Psyche und Psychosen, Neurosen, Persönlichkeitsstörungen und Folgen psychischer Traumata aufgeführt. Also auch Angstzustände und Phobien, Zwangsstörungen und Depressionen und auch Anpassungsschwierigkeiten die vorkommen können. Auch wenn man Drogen- oder Alkoholprobleme hat können das Auswirkungen auf eine Behinderung haben. Jede Beurteilung ist individuell und die Auswirkung der Beeinträchtigung auf die Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft wird betrachtet und begutachtet.

Für eine Begutachtung wird ein psychisches Gutachten herangezogen, das Versorgungsamt übernimmt das alles und wird ein Informieren, wenn es weitere Daten und Gutachten braucht. Wenn eine psychische Behinderung vorliegt, kann es verschiedene Hilfen und Schritte für eine Unterstützung geben. Diese kann für das Arbeitsleben in Form von Maßnahmen, Betriebliche Eingliederung, Therapie, Stufenweise Wiedereingliederungen, aber auch eine Änderung in der Arbeitsorganisation und Unterstützer in der Beschäftigung sein. Aber auch vieles mehr, man bekommt viele Unterstützung, die man annehmen sollte.

Arbeiten mit Schwerbehindertenausweß

Wenn man einen Schwerbehindertenausweiß haben, sollen wenn sie das Wünschen vom Gesetzgeber unterstützt werden, um ein adäquater Arbeitsplatz zu finden. Dafür wurden Regelungen eingeführt, die einen unterstützen.  Bei der Regelung der Arbeitszeit und der Gestaltung vom Arbeitsplatz müssen die Bedürfnisse der schwerbehinderten Menschen berücksichtigt werden. Man darf auch abgesehen vom Notfall ohne Angaben von Gründen jede Mehrarbeit ablehnen.

Schwerbehinderte Menschen (nicht Gleichgestellte) erhalten jährlich zu ihrem Erholungsurlaub einen Zusatzurlaub von 5 Arbeitstagen. Für den Fall das die Schwerbehinderteneigenschaft nicht für das ganze Kalenderjahr besteht, wird der Zusatzurlaub anteilig berechnet.

Kündigungsschutz für schwerbehinderte Mitarbeiter steht darin das der Arbeitgeber nur mit Einwilligung des Intregrationsamtes jemand rechtskrächtig entlassen können. Das Amt ermittelt in Einzelnen den Sachverhalt, bevor es zu einer Entscheidung kommt. Das Amt ist aber angehalten einvernehmlich die Weiterbeschäftigung des behinderten Menschen zu erreichen. Aber bei plausibler Begründung vom Arbeitgeber kann es auch der Kündigung zustimmen.

Merkzeichen im Schwerbehindertenausweiß

Es gibt gesundheitliche Merkzeichen im Ausweiß die vermerkt werden. Mit den Merkzeichen können bestimmte Nachteilsausgleiche und Rechte in Anspruch genommen werden.

G Erhebliche Gehbehinderung
aG Außergewöhnliche gehbehindert
H Hilflos
BL Blind
GL Gehörlos
B Begleitung bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel erforderlich
RF Rundfunkgebühren-Befreiung und Telefonermäßigung
1.KL Kriegsgeschädigte VB&BE

G: Erheblich gehbehindert

Das G erhält, wer nur eingeschränkt unter erheblichen Gefahren bis zu 2 Kilometer gehen kann. Dazu zählen Menschen mit Behinderung am Rückgrat und Beinen ab GdB 50 aber auch Menschen die inneren Leiden wie Herzschäden, Lungenprobleme, Krampfanfälle, Diabetiker mit häufigen Schocks und andere erheblich eingeschränkt sind.

Menschen die Epilepsie haben oder eine Sehbehinderung ab GdB 70 haben, Menschen mit geistiger Behinderung bekommen auch ein Merkzeichen G.

Nachteilsausgleich für das Merkzeichen G

  • Unentgeltliche Beförderung im öffentlichen Nahverkehr
  • Abzugsbetrag für KFZ-Benutzung zwischen Wohnung und Arbeitsstelle bei GdB 50/60 + MZ G 0,30 Euro pro km
  • Abzugsbeitrag für Privatfahrten bei GdB 70 + MZ G bis zu 3000 km x 0,30 Euro, sind 900 Euro

Außergewöhnlich gehbehindert

Das Merkzeichen aG bekommen nur Menschen, die sich auf Grund ihrer Behinderung nur mit fremder Hilfe oder unter äußerster Anstrengung außerhalb ihres Kraftfahrzeuges bewegen können. Das trifft Menschen mit Querschnittslähmung, Doppeloberschenkelamputationen und Hüftexartikulationen zu. Aber auch andere Gründe wie einseitige Oberschenkelamputierte Menschen, die dauerhaft außerstande sind, eine Beinprothese zu tragen oder nur eine Beckenkorbprothese tragen können und gleichzeitig Unterschenkel oder armamputiert sind.

Arber auch bekommen Menschen das aG, wenn sie auf Grund ihrer Erkrankung dem genannten Personenkreis gleichzusetzen sind, wie schwere herz- oder lungenkranke.

Nachteileausgleich für das Merkzeichen aG

  • Unentgeltliche Beförderung im öffentlichen Nahverkehr
  • Parkerleichterung
  • Kraftfahrzeugsteuerbefreiung
  • Bedingt kostenloser Fahrdienst (unter bestimmten Voraussetzungen in bestimmten Städten)

Hilflos

Menschen mit Behinderung, die ständig auf fremde Hilfe angewiesen sind. Gerade bei Verrichtungen von Sachen, die zur Sicherung der persönlichen Existenz notwendig sind, bekommen das Merkzeichen Hilflos.

Das gilt aber auch für Menschen, die lediglich eine Überwachung oder Anleitung für das verrichten von Alltagsdingen sind. Hier muss die Hilfestellung nicht dauernd von Nöten sein, aber es muss eine ständige Bereitschaft zur Hilfe erforderlich sein. Wer mindestens 2 Stunden am Tag beim An- und Auskleiden, bei der Nahrungsaufnahme, der Körperpflege sowie bei der Hilfe von Notdurft andauernd fremde Hilfe bedarf, erfüllt die Kriterien von Merkzeichen H.

Das gilt auch für jemand, der zwar körperlich in der Lage ist, die genannten Tätigkeiten selbst zu verrichten, aber auf Grund von psychischen Erkrankungen oder geistigen Behinderungen dies nicht tun würden. Es muss generell das Ausmaß der Hilfe erheblicher sein. Bei einer Reihe von Behinderungen wird ohne nähere Prüfung angenommen, dass die Kriterien des Merkzeichens H erfüllt sind. Dazu zählen aber auch Blindheit & hochgradige Sehbehinderung und Autismus & andere psychosoziale Störungen.

Nachteilsausgleich für das Merkzeichen H

  • Unentgeltliche Beförderung im öffentlichen Nachverkehr
  • Kraftfahrzeugsteuerbefreiung
  • Pauschbetrag 3.700 Euro
  • Befreiung von der Hundesteuer; Ortssatzung über Hundesteuer
  • Pflegezulage
  • Pflegegeld, häusliche Pflegehilfe usw.

Blind

Blind bedeutet, dass das Augenlicht vollständig fehlt. Das Merkzeichen BL halten auch Menschen die auf beiden Augen und bei beidseitiger Sehprüfung nicht mehr als 1/50 Sehschärfe haben. Unter den Merkzeichen fallen auch Menschen mit einem nachgewiesenen vollständigen Ausfall der Sehrinde, nicht aber einer visuellen Agnosie oder anderen gnostischen Störungen.

Nachteilsausgleich für das Merkzeichen BL

  • Unentgeltliche Beförderung im öffentlichen Nahverkehr
  • Kraftfahrzeugsteuerbefreiung
  • Befreiung von der Rundfunkgebührenpflicht
  • Sozialtarif beim Telefon
  • Pauschbetrag als außergewöhnliche Belastung
  • Gewährung von Pflegezulage der Stufe III
  • Gewährung von Pflegegeld, häusliche Pflegehilfe usw.
  • Parkerleichterungen, Parkplatzreservierungen
  • Befreiung von Hundesteuer. Ortsatzung über die Erhebung von Hundesteuer
  • Befreiung von der Umsatzsteuer (unter bestimmten Voraussetzungen)
  • Portofreie Beförderung von Blindensendungen
  • Unentgeltliche Beförderung von Begleitpersonen Blinder im internationalen Eisenbahnverkehr
  • Gewährung von Blindengeld je nach Landrecht

Gehörlos

Menschen, die von Geburt taub sind, aber auch Menschen mit einer an Taubheit grenzenden Schwerhörigkeit beiderseits, wenn dann dazu noch schwere Sprachstörungen vorliegen, erhalten sie das Merkzeichen GL.

Nachteilsausgleich für das Merkzeichen GL

  • Unentgeltliche Beförderung im öffentlichen Nahverkehr
  • Abzugsbeitrag für KFZ-Benutzung zwischen Wohnung und Arbeitsplatz GdB 50/60 +MZ G 0,30 Euro pro Kilometer
  • Bei Gdb +, Sozialtarif beim Telefon
  • Bei Verwaltungsverfahren ist Sozialgesetzbuch X Gebärdensprache zu verwenden. Die Kosten für den Gebärdendolmetscher sind von den betreffenden Behörden zu tragen.

B: Begleitung bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel erforderlich.

Menschen mit schweren Behinderungen (Merkzeichen Kriterien G oder H), die für die gefahrlose Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln auf eine Begleitperson angewiesen sind, erhalten zusätzlich das Merkzeichen B.

Nachteilsausgleich für das Merkzeichen B

  • Unentgeltliche Beförderung im öffentlichen Nah- und Fernverkehr
  • Bedingt unentgeltliche Beförderung der Begleitperson bei gewissen Fluglinien und Reionalverkehrsgesellschaften
  • Unentgeltliche Beförderung von Begleitpersonen blinder Menschen im internationalen Eisenbahnverkehr

RF: Rundfunkbeiträge & Telefonermäßigung

Dieses Merkzeichen erhalten Personengruppen, die ständig von öffentlichen Veranstaltungen ausgeschlossen sind.

  • Blinde und sehbehinderte Menschen mit einem GdB von mindestens 60
  • Hörbehinderte Menschen mit einen GdB von mindestens 50
  • Menschen mit Behinderung und einen GdB von mindestens 80. Sie, so nimmt man an, können auf Grund der schere ihre Behinderung nicht an öffentlichen Veranstaltungen teilnehmen
  • Und auch noch weitere Beeinträchtigungen können zu den RF Merkzeichen führen

Nachteilsausgleich für das Merkzeichen RF

  • Vollständige Befreiung von Rundfunkbeitrag für taubblinde Menschen mit Merkzeichen GI und BI oder einer ärztlichen Bescheinigung
  • Ermäßigung des Rundfunkbeitrags auf 5,99 Euro im Monat für die Inhaber des Merkzeichens
  • Sozialtarif beim Telefonieren

1.Kl- Kriegsgeschädigt VB&EB

Das ist ein Sondermerkzeichen. Das erhalten nur Schwerkriegsbeschädigte oder Verfolgte im Sinne des Bundesentschädigungsgesetzes mit einer schädigungsbedingten Minderung der Erwerbsfähigkeit MdE.

Nachteilsausgleich für das Merkzeichen 1.KL

  • Betreffende Personengruppe kann mit einem Fahrschein der 2. Klasse im Bereich der 1.Klasse der Deutschen Bahn reisen
  • VB: Das Merkzeichen erhalten Schwerbehinderte Menschen die durch eine Minderung der Erwerbsfähigkeit von mindestens 50% Versorgungsansprüche aus anderen Gesetzen als dem Bundesversorgungsgesetz haben
  • EB: Fallen schwerbehinderte Menschen, die als rassistisch oder politisch Verfolgte des Nationalsozialismus Leistungen aus dem Bundesentschädigungsgesetz auf Grund einer MdE von mindestens 50 % erhalten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.