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Stromkosten senken – Tipps wie das gehen kann!

Steigende Kosten sind für jeden ein Problem. Das jedes Jahr die Kosten für Strom und Heizung steigen kennt wohl jeder. Energiesparen kann jeder, ohne dass man dafür viel machen muss. Und wenn man nur ein paar Tipps umsetzt, kann man schon einige Euros sparen. Sparen ist für jeden Wichtig, ob für Alleinlebende oder eine Familie. Aber gerade in Familien muss man das allen auch genau erklären, damit alle mitziehen und mit Arbeiten zum Sparen.

Und ja ich weiß, Kinder müssen das immer wieder Erklärt bekommen damit sie das lernen, aber einfach nicht aufgeben. Wenn ihr noch weitere Tipps habt, dürft ihr gerne das in die Kommentare schreiben oder mir eine E-Mail schicken.

Strom Sparen im Haushalt

Gehe den Stromfressern auf die Spur. Ein Drittel der gesamten Energiekosten eines Haushalts macht der Stromverbrauch aus. Hier lohnt es sich also den Stromverbrauch genauer unter die Lupe zu nehmen. Die richtige Wahl beim Geräte kaufen, Vermeiden vom Leerlaufverlust und der richtige und bewusste Umgang mit Elektrogeräten können die Stromrechnung erheblich senken.

Für einen 2. Personenhaushalt ist der Verbrauch an Strom in einen Einfamilienhaushalt ohne Warmwasserzubereitung 3.050 kWh pro Jahr, was ca. 80 Euro pro Monat sind inkl. Grundgebühr.

Bild von Colin Behrens auf Pixabay
4% Diverses
10% Heizpumpe
6% Spülen
4% Waschen
10% Trocknen
11% Kochen
18% Kühlen/ Frieren
13% TV/ Audio
14% Büro
10% Licht

Neugeräte kaufen – die Orientierung

Für den Kauf von Geräten gibt es ein EU-Energielabel. Es zeigt die wichtigsten Verbrauchsdaten und Energieeffizienzklasse des Gerätes an.
Die Buchstabencodes unterscheiden sich nach Gerätetyp. Mal steht A+++ für das sparsamste Gerät, mal das einfache A. Entscheidend ist also nicht in erster Linie die Bezeichnung der Klasse, sondern wie weit das Gerät im grünen Bereich liegt.

Die Geräte werden in einer Skala von Rot bis grün zugeordnet. Dazu vergleicht man zusätzlich noch den absoluten Energieverbrauch, die angaben von Kilowattstunden im Jahr. Auch kleine Unterschiede machen sich über lange Gerätelebensdauer bezahlt. Es kann aber auch sein das ein Schnäppchen zunächst billig war, später dann aber die Haushaltskasse durch einen höheren Stromverbrauch spürbar belasten.

Öfters mal den Stecker ziehen

Viele elektrische Geräte verbrauchen auch dann Strom, wenn Sie nicht genutzt werden. Also im Leerlauf oder Stand-By-Modus sind. Hier hilft es, den Stecker zu ziehen oder eine schaltbare Steckleiste zu verwenden und nicht benutzte Geräte ganz vom Strom ziehen.

Neue Geräte dürfen laut EU-Verordnung seit Januar 2013 nur noch bis 0,5 bis maximal 1 Watt in Stand-By-Modus verbrauchen.

Glühbirnen Watt und Lumen

Bei herkömmlichen Birnen wurde nach Helligkeit mittels der Watt-Zahl erschlossen. Diese Angaben sind jedoch für LEDs nur bedingt aussagekräftig, da sie die gleiche Leuchtkraft weniger Strom benötigen.

Aussage über die Helligkeit gibt hier die Lumen. Die alte 60 Watt Lampe erreicht bei einer elektrischen Leistung von 60 Watt eine Helligkeit von 710 Lumen, jedoch braucht eine moderne LED für die gleiche Helligkeit nur 10 Watt. Und LEDs haben eine längere Lebensdauer als die herkömmlichen Glühbirnen. Die Anschaffung von LED lohnt sich hier gleich doppelt.

Wichtig ist aber auch die richtige Lichtfarbe, diese wird als Kelvin angegeben. So kann man alles seinen Bedürfnissen anpassen und je nach Raum ein Warmweiß oder Tageslicht nutzen. Lampen mit 2.700L leuchten warmweiß, Lampen mit mehr als 5.000 K erzeugen Tageslicht.

Bild von Free-Photos auf Pixabay

Elektrische Haushaltsgeräte

Jeder Haushalt hat nahezu Kühlschrank, Herd, Mikrowelle, Waschmaschine und Trockner und die ganzen anderen Geräte wie Kaffeemaschine usw. Mit wenigen Tipps und Handgriffen kann man gut Strom sparen.

Kochen

Im Vergleich zu ein Gussplattenherd ist ein Elektroherd mit Glaskeramik-Kochfeld gleich 10 % Sparsamer im Verbrauch, es wird weniger Energie bei vor- und Nachwärmen verloren geht. Der Induktionsherd ist noch sparsamer im Verbrauch, durch die Topfboden geht die Wärme besser als mit den herkömmlichen Platten, die Weiterleitung ist deutlich besser.

Kleine Mengen bis 500g sollte man besser in der Mikrowelle erwärmen, hier geht kaum Energie verloren durch Wärmeübertragung. Wasser für Tee und Kaffee sollte man kostengünstiger im Wasserkocher erwärmen. Jedoch nur die Wassermenge erwärmen, die man auch braucht.

Kühlen

Damit die kalte Luft nicht unnötig herausströmt und Kondesationsfeuchte eindringt, sollte man die Kühl- und Gefrierschranktüren nur kurz aufmachen und nicht unnötig offenlassen. Speisen sollten immer abkühlen bevor man sie in den Kühlschrank- oder Gefrierschrank stellen.

Eine dicke Eisschicht im Gefrierschrank schluckt auch eine Menge Energie und sollte daher immer regelmäßig durch Abtauen entfernt werden.
Wichtig ist auch die Umgebungstemperatur für den Energieverbrauch. Der Standort ist wichtig und sollte nicht direkt neben dem Herd und Backofen stehen und nicht direkt in der Sonne, wenn diese rein scheint. Rückwand und Lüftungsschlitze müssen auch frei sein, damit die Wärme besser abgelüftet wird.

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Spülen – mit der Hand oder Geschirrspüler

Beim Spülen mit der Hand wird meistens mehr Wasser und Energie verbraucht, als wenn man einen Geschirrspüler nimmt. In einem Haushalt mit mehreren Personen lohnt sich die Anschaffung eines Geschirrspülers.

Es gibt auch einige Geräte, die sich direkt mit der Warmwasserleitung verbinden lassen. Das Wasser muss dann nicht mehr teuer mit Strom erwärmt werden. Ob sich das jetzt bei einen lohnt, hängt von einigen Faktoren ab. Wie die Art von Warmwassererzeugen und der Leitungslänge ab. Hier kann man sich aber gut Beraten lassen, ob das für einen Sinnvoll ist.

Waschen mit der Waschmaschine

Das wichtigste ist die Waschtemperatur. Bei normal verschmutzter Wäsche reicht normal 30° Waschtemperatur für saubere Wäsche. Meistens kann man damit auf 60° und 95° Waschladungen verzichten, wenn das nicht nötig ist. Bei 30° spart man in Gegensatz zu einer 60° Maschine 30 % Energie.

Eine gut gefüllte Waschmaschine wäscht immer am günstigsten, auch wenn moderne Waschmaschinen das Wasser und Stromverbrauch der Waschmenge anpasst. Zwei Sparprogramme verbrauchen typischerweise 50 % mehr Strom als eine vollgefüllte Normalwäsche.

Trocknen der Wäsche

Bild von Manfred Antranias Zimmer auf Pixabay

Am günstigsten ist immer noch die alte Wäscheleine oder Wäscheständer. Doch wenn man nicht verzichten möchte auf den Trockner, lässt sich auch hier Strom sparen. Damit man die Trockner Zeit verringern kann, sollte man die Wäsche vorher gut Schleudern lassen, damit kommt die Wäsche fast trocken aus der Maschine raus. Desto weniger verbraucht man Strom für den Trockner.

Steht nun ein neues Gerät an, lohnt es sich über ein Gasbetriebenes Gerät oder einen Trockner mit Wärmepumpentrockner nachzudenken, die sehr viel weniger Strom verbrauchen als Herkömmliche Abluft- und Kondensationstrockner. Jedoch sind die Anschaffungskosten deutlich höher. Am besten ausrechnen wie sich das lohnt.

Warmwasser mit weniger Strom

In einem durchschnittlichen Haushalt macht die Warmwasserbereitung den zweitgrößten Posten bei dem (Energieverbrauchs) aus. Die Warmwassererwärmung mit Strom ist hier besonders energieintensiv und damit teuer. Auf langer Sicht lohnt es sich die herkömmlichen, hydraulisch gesteuerte Durchlauferhitzer gegen elektronische geregelte auszutauschen. Auch mit kleinen Veränderungen kann man den Stromverbrauch und die Kosten senken.

• Duschen statt Baden
• Wasserspar-Duschkopf verwenden
• Durchflussbegrenzer an den Wasserhähnen anbringen
• Ans entkalken denken vom Wasserhaft und Duschkopf

Versteckte Stromfresser

Bild von Pexels auf Pixabay

Neben einigen großen Elektrogeräten, machen sich auch die kleinen Geräte für einen kleinen Teil der Stromkosten verantwortlich. Ob Akku-Rasierer, die elektrische Zahnbürste, das Radio oder der Föhn. Ist der Netzstecker nicht gezogen, verbrauchen diese Geräte Strom. Ob sich das nun lohnt den Strom zu sparen, wenn man den Stecker zieht oder sich ein Strommessgerät leiht und das damit überprüft. Diese kann man kostenlos bei einer Verbraucherzentrale leihen oder einige Energieanbieter haben das auch im Programm.

Versteckte Stromkosten sollte man auch nicht vergessen. Das können Sauna, Solarium und das Wasserbett sein. Diese Stromfresser können die Rechnungen schnell in die Höhe treiben. Auch die ineffiziente Heizungsumwälzungspumpe ist ein teurer Spaß, sie kann mehr als 15 % vom Stromverbrauch ausmachen. Seit 2013 dürfen aber nur noch Hocheffizienzpumpen hergestellt werden.

Man kann sich jederzeit bei der Verbraucherzentrale beraten lassen in diesen Sachen. Das ist allerdings nicht kostenlos.

Moin ich bin Julia, eine echte Kieler Sprotte. Ich habe schon einige andere Blogs unter anderen Knuddelstoffel.de. Von daher kennen mich bestimm schon einige. Auf diesen Blog möchte ich alles Schreiben, was mir Essen, Backen, Kochen und genießen zu tun hat. Freue mich natürlich über jeden Leser! Viel Spaß auf meinen Blog.

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