Lebensmittel,  Warenkunde

Wichtiges über die Steckrübe

Leckere Steckrüben als Steckrübenmuss oder auch Eintopf. Gerade jetzt im Dezember ist die Zeit von Steckrüben und da wird das sehr gerne gekocht. Doch woher kommt die Steckrübe und was hat das Gemüse so in sich? Heute dreht sich alles um das Wintergemüse die Steckrübe. Früher war eine Steckrübe als Viehfutter verschrien und wurde eher von uns verschmäht. Doch jetzt ist die Steckrübe gerne gesehen und gekauft.

Wichtiges über die Steckrübe

Lange Zeit galt die Steckrübe nicht als kulinarisches Schmankerl. Eher haben einige die Nase gerümpft über die Kohlrübe ein Wintergemüse- nicht zuletzt, weil es in Notzeiten oft als einziges zur Verfügung stand als Nahrungsmittel und musste dafür herhalten. Besonders gegen Ende des 1. Weltkriegs wurde das auch Steckrübenwinter genannt, war es da ein ungeliebter Notnagel und Ersatz für fast alles andere essbare und hat sein Image damit weg.

Die Steckrübe wird auch „schwedische Rübe“ genannt und kam im 17. Jahrhundert aus Skandinavien zu uns. Woher die wirklich tatsächlich kommt vom Ursprung ist noch ungeklärt. Fest steht nur, dass auch das Kohlgemüse aus einer Kreuzung von Kohlrabi und Herbstrübe entstanden sein soll.

Die Saison mit Haupterntezeit ist von Oktober bis November. Aber verkauft wird das Gemüse den gesamten Winter. Kleine und große Steckrüben bekommt man.

Geschmacklich ist das gelbe Fleisch der leicht süßlichen Steckrübe eher an die Pastinaken und Möhren.

Angebaut wird die Steckrübe auch in allen Ländern mit gemäßigtem Klima, die Knolle kann auch bei Frost noch im Boden gelassen werden, sie ist winterfest.

Wie gesund ist eigentlich die Steckrübe?

Also der Nährstoffgehalt von Steckrüben kann sich sehen lassen: Traubenzucker, Eiweiß, ätherische Öle. Wichtige Mineralstoffe, Beta-Karotin sowie die Vitamin B1,B2 und C machen die Rübe zu einem echten Power-gemüse-. Da Steckrüben auch fast kein Fett enthalten, eignen sie sich auch perfekt für alle, die auf die Figur achten.

Weil die Steckrüben so schön süß schmecken, mögen schon Babys sie gerne. Das ist gut so, denn gerade auch für die kleinen Genießer ist der hohe Gehalt an Beta-Karotin günstig der in Steckrüben enthalten ist. Dieser sorgt für eine gesunde Haut und Haare und stärkt die Abwehrkräfte gegen Infektionen.

Nährwerte von Steckrüben pro 100 Gramm

Kalorien 29
Eiweiß 1,2g
Fett 0,2g
Kohlenhydrate Davon Zucker 3,7g 1,6g
Ballaststoffe 3g

Tipps für die Steckrübe

Bild von James Hills auf Pixabay
  • Einkauf: Die kleinen Steckrüben sind zarter und frischer und so schmecken sie auch. Achtet drauf das die Schale von Steckrüben glatt und prall aussehen und keine Wurmlöcher oder andere Beschädigungen vorhanden sind.
  • Lagerung: Damit der süßliche Geschmack und die Nährstoffe erhalten bleiben, sollte man die Steckrüben nicht länger als 10 Tage im Gemüsefach vom Kühlschrank lagern. Man kann sie zwar da auch länger aufbewahren, aber dann schmecken sie „muffig“. Ansonsten kühl, dunkel und trocken lagern.
  • Vorbereitung: Die Steckrüben am besten mit einem Sparschäler großzügig schälen und wenn vorhanden sind die holzigen Stellen entfernen. Dann in Scheiben schneiden und je nach Wunsch in Würfel oder Stifte schneiden.
  • Zubereitung: Die Steckrüben müssen gar sein, damit sie auch schmecken. Je nach Größe dauert das 30 bis 40 Minuten und sollten in Salzwasser oder Brühe gekocht werden. Für Steckrübeneintopf werden sie dann mit einem Stampfer gestampft und Kartoffeln dazugegeben. Als Stifte schmecken sie auch als Gemüsebeilage.
  • Vegetarier machen damit gerne Schnitzel. Dafür einfach in nicht zu dicke Scheiben schneiden und gut Vorgaren, also 20 Minuten und dann abtropfen lassen, in Semmelbrösel panieren und knusprig braten. Oder Paniermehl und Parmesan mischen und das dann zum Panieren nehmen.

Welche Gewürze passen zur Steckrübe?

Man kann eigentlich jedes Gewürz nehmen, aber mit Salz, Pfeffer und etwas Muskat kann man die besser zur Geltung bringen. Gekocht in Brühe mit etwas Schinken ist auch lecker. Oder mit Apfelsaft etwas unterstreichen bringt die süßliche Note hervor. Probiere es doch auch mal mit Curry und Sesam.

Wissenswertes über die Steckrübe

  • Enthält Vitamin A: Auch wenn es keine bemerkenswerten großen Mengen sind, in Steckrüben können bis 7 % der täglich benötigten Dosis an Vitamin A stecken. Je rötlicher die Steckrübe, desto höher der Gehalt an diesem Vitamin, das für gesunde Haut und Schleimhäute sorgt.
  • Beruhigt den Bauch: Die schwefelhaltigen ätherischen Öle in Steckrüben tun ebenfalls dem Magen gut, wirken aber auch entspannend und beruhigend auf einen gereizten Darm.
  • Tut dem Magen gut: Wer einen empfindlichen Magen hat, sollte ruhig öfter Steckrüben essen. Sie sind reich an Stärke und darum besonders leicht verdaulich.
  • Sind Schlankmacher: Der leicht süßliche Geschmack täuscht – mit knapp 5 Gramm auf 100 Gramm enthalten Steckrüben nur wenig Zucker. Da sie außerdem besonders kalorienarm sind, eigenen sie sich perfekt für die alle, die ihr Gewicht verlieren oder halten wollen.
  • Wirkt leicht antibakteriell: Die Steckrüben enthaltenen ätherische Öle sorgen auch für einen gewissen Schutz vor Bakterien in Magen und Darm.
  • Helfen dem Herzen: Steckrüben sind auch für Menschen mit hohem Blutdruck eine gute Wahl, das Gemüse trägt mit knapp 230 Milligramm Kalium pro 100 Gramm dazu bei, Herz und Kreislauf auf natürliche Weise zu entlasten.
  • Liefern Vitamin C: Steckrüben haben gerade im Winter Saison, das ist von der Natur gut eingerichtet. Sie versorgen uns nämlich in der eher obstarmen Zeit mit einer relativ hohen Menge Vitamin C. Eine Portion mit 200 Gramm enthält bereits rund 66 % von unserem täglichen Bedarf.

Moin ich bin Julia, eine echte Kieler Sprotte. Ich habe schon einige andere Blogs unter anderen Knuddelstoffel.de. Von daher kennen mich bestimm schon einige. Auf diesen Blog möchte ich alles Schreiben, was mir Essen, Backen, Kochen und genießen zu tun hat. Freue mich natürlich über jeden Leser! Viel Spaß auf meinen Blog.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.